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Webdesign Bonn für Websites mit neuer Relevanz

Bonn hat viele Auftritte, die vor zehn Jahren gut waren. Wir bauen sie um, ohne die Geschichte wegzuwerfen die darin steckt.

Bonn ist eine Stadt mit ungewöhnlich vielen etablierten Organisationen: Behörden und deren Umfeld, internationale Einrichtungen, Wissenschaft, Verbände, Kanzleien, Praxen und ein breiter Mittelstand. Vieles davon existiert seit Jahrzehnten. Entsprechend häufig treffen wir hier auf Websites, die nicht schlecht gemacht sind, sondern schlicht aus einer anderen Zeit stammen. Genau diese Projekte sind unsere Arbeit.

Die typischen Ausgangslagen in Bonn

Vier Situationen begegnen uns immer wieder. Erstens: der über Jahre gewachsene Auftritt mit zweihundert Unterseiten, von denen die Hälfte niemand mehr kennt, dafür aber ein paar davon nach wie vor Besucher bringen. Zweitens: die Seite, die einmal aufwendig gebaut wurde und danach nie wieder angefasst werden konnte, weil das System zu kompliziert war.

Drittens: der Auftritt einer Organisation, die sich inhaltlich verändert hat, während die Website beim alten Stand geblieben ist. Und viertens: die technisch veraltete Seite, die zwar noch läuft, bei der aber jede Aktualisierung ein Risiko darstellt. Allen vier Fällen ist gemeinsam, dass ein Neubau auf leerem Blatt der falsche Reflex wäre. Es gibt zu viel, das erhalten gehört.

Erst die Strategie, dann die Gestaltung

Bevor wir gestalten, klären wir die Grundfragen. Wer landet auf dieser Seite, und mit welcher Frage? Welche Zielgruppen gibt es tatsächlich, und wie unterscheiden sich ihre Wege? Bei Organisationen mit mehreren Zielgruppen, etwa Kunden, Mitgliedern, Bewerbern und Presse, entscheidet die Struktur mehr über den Erfolg als jede Farbe.

Aus dieser Klärung entsteht die Seitenstruktur, und zwar bevor jemand einen Entwurf sieht. Das wirkt in der ersten Projektwoche unbefriedigend weil es keine Bilder gibt. Es erspart aber die Situation, in der ein hübscher Entwurf abgenommen wird und drei Monate später auffällt, dass die Hälfte der Inhalte nicht hineinpasst.

Gestaltung, die Seriosität nicht mit Langeweile verwechselt

In Bonn ist der Anspruch an Seriosität oft hoch, gerade bei Kanzleien, Verbänden und Einrichtungen im Umfeld der Institutionen. Das führt regelmäßig zu Auftritten, die zwar korrekt aussehen, aber austauschbar sind. Zwischen zurückhaltend und beliebig liegt allerdings ein großer Bereich.

Wir arbeiten dort mit klaren Typografie-Hierarchien, viel Weißraum, ruhigen Farbflächen und echten Bildern statt Symbolfotos. Ein Porträt der tatsächlichen Ansprechperson wirkt seriöser als jedes Stockfoto mit Aktentasche. Wie wir gestalterisch grundsätzlich vorgehen, steht beim Webdesign, und wenn das Erscheinungsbild selbst überarbeitet werden soll, gehört das in die Markenarbeit.

Technische Umsetzung

Wir entwickeln individuell und verzichten auf gekaufte Vorlagen mit Funktionen für hundert Branchen. Als Redaktionssystem kommt meistens WordPress mit eigenem, schlankem Theme zum Einsatz, bei kleineren Auftritten auch eine reine HTML-Lösung. Schriften binden wir lokal ein, externe Dienste vermeiden wir soweit möglich.

Barrierefreiheit behandeln wir nicht als Zusatzposten. Ausreichende Kontraste, vollständige Tastaturbedienung, sichtbare Fokusrahmen, sinnvolle Alternativtexte und eine saubere Überschriftenhierarchie sind Bestandteil jedes Projekts. Für Organisationen mit öffentlichem Bezug ist das ohnehin verpflichtend, für alle anderen ist es schlicht besseres Handwerk. Details zur Systemwahl stehen bei der WordPress-Betreuung. Wenn parallel Kampagnen laufen sollen, planen wir sie zusammen mit dem Online-Marketing, damit Zielseiten und Messung von Anfang an zusammenpassen.

Sichtbarkeit sichern statt verspielen

Der gefährlichste Moment für eine gewachsene Bonner Website ist die Umschaltung. Bei zweihundert Unterseiten reicht es nicht, die zwanzig wichtigsten weiterzuleiten. Wir erfassen jede Adresse, ordnen ihr ein neues Ziel zu und prüfen den Plan vor der Umschaltung gegen die alte Liste. Genauso wichtig: Die Testumgebung bleibt für Suchmaschinen gesperrt und die Sperre wird am Starttag nachweislich entfernt.

Am Ende zählt, ob eine Seite wieder Relevanz hat: für Menschen, die etwas suchen, und für Suchmaschinen, die entscheiden wen sie zeigen. Gestaltung und SEO sind dabei kein Gegensatz, sie brauchen nur dieselbe Grundlage. Aus einem gewachsenen Auftritt wird so kein anderes Unternehmen, sondern ein Auftritt mit neuer Wirkung. Nach dem Start beobachten wir Indexierung, Fehlerseiten und Sichtbarkeit über mehrere Wochen. Wie dieser Ablauf im Einzelnen aussieht, steht beim Website-Relaunch. Die inhaltliche Arbeit an Suchbegriffen, Themenstruktur und lokaler Auffindbarkeit gehört zur Suchmaschinenoptimierung und läuft meistens parallel zum Umbau.

Umgang mit vielen Inhalten

Bei umfangreichen Auftritten ist die inhaltliche Durchsicht der eigentliche Aufwand. Wir erstellen dafür ein Inhaltsverzeichnis der gesamten Seite, ergänzt um Zugriffszahlen und Datum der letzten Änderung. Daraus wird schnell sichtbar, was aktiv genutzt wird, was seit Jahren unverändert liegt und was inhaltlich überholt ist.

Jede Seite bekommt dann eine von vier Markierungen: übernehmen, überarbeiten, zusammenführen oder weiterleiten. Diese Liste arbeiten wir gemeinsam mit Ihnen durch, meistens in zwei Sitzungen. Es ist der unbeliebteste Teil des Projekts und der mit dem größten Einfluss auf das Ergebnis, weil danach klar ist, wie groß der Umbau wirklich wird.

Im gesamten Stadtgebiet

Unsere Kunden sitzen quer über die Bonner Stadtbezirke verteilt, von der Innenstadt über Beuel und Bad Godesberg bis Hardtberg. Für die Zusammenarbeit spielt das kaum eine Rolle, für die Sichtbarkeit manchmal schon: Eine Praxis oder ein Ladengeschäft lebt vom Umfeld weniger Kilometer, eine Kanzlei oder ein Verband bedient das gesamte Stadtgebiet und oft weit darüber hinaus.

Diese Frage stellen wir früh, weil sie über Struktur und Texte entscheidet. Ortsnamen in Überschriften zu stapeln bringt dabei nichts. Was hilft, ist ein erkennbarer, ehrlicher Bezug zur Stadt und ein sauber gepflegtes Unternehmensprofil.

Warum eine kleine Agentur aus dem Umland

Bonn hat viele Agenturen, darunter große mit entsprechender Struktur. Für manche Projekte ist das genau richtig. Für einen Betrieb oder eine Organisation mittlerer Größe bedeutet es oft, dass die Betreuung nach dem Kennenlernen an wechselnde Personen übergeht und jede Rückfrage durch eine Kette läuft.

Bei uns sprechen Sie mit der Person, die das Projekt auch macht. Das ist keine Ideologie, sondern eine Folge der Größe, und es passt gut zu Umbauprojekten, bei denen viele kleine Entscheidungen schnell getroffen werden müssen. Was wir dafür nicht bieten, sind Kapazitäten für Kampagnen in fünf Ländern gleichzeitig. Auch das sagen wir vorher.

Nachbarschaft statt Niederlassung

reloadmedia arbeitet aus der Stadt Niederkassel im Rhein-Sieg-Kreis, die direkt an Bonn grenzt. Vom nördlichen Stadtgebiet sind es wenige Minuten, in die Innenstadt eine gute Viertelstunde. Ein Büro in Bonn haben wir nicht und geben auch nicht vor eines zu haben.

Ein Hinweis zur Namensgleichheit, weil sie regelmäßig für Verwirrung sorgt: Niederkassel ist auch der Name eines Bonner Ortsteils im Stadtbezirk Beuel. Gemeint ist bei uns immer die eigenständige Stadt Niederkassel mit den Ortsteilen Mondorf, Rheidt, Lülsdorf, Ranzel, Uckendorf und Stockem. Wer nach uns sucht, landet sonst leicht im falschen Stadtteil, und Suchmaschinen geht es genauso.

Termine vor Ort sind bei Bestandsaufnahme, Fototermin und Abnahme selbstverständlich. Dazwischen läuft die Abstimmung digital, das spart auf beiden Seiten Zeit. Vergleichbar arbeiten wir für Unternehmen in Troisdorf und Wesseling.

Freigaben und Gremien

In Organisationen mit mehreren Ebenen ist die Abstimmung der schwierigste Teil eines Website-Projekts. Wenn Entwürfe durch drei Runden gehen und jede Runde neue Meinungen einbringt, verdoppelt sich die Laufzeit, ohne dass das Ergebnis besser wird. Wir schlagen deshalb zu Projektbeginn eine feste Struktur vor: eine entscheidungsbefugte Person, ein Kreis mit Rückmeldungsrecht, gebündelte Rückmeldungen zu festen Terminen.

Rückmeldungen sammeln wir in einem gemeinsamen Dokument statt in E-Mail-Ketten, damit widersprüchliche Wünsche früh sichtbar werden und geklärt werden können. Das klingt bürokratisch und spart in der Praxis Wochen.

Mehrsprachigkeit, wenn sie gebraucht wird

Bei Organisationen mit internationalem Bezug stellt sich früh die Frage nach einer englischen Fassung. Wir bauen sie so, dass beide Sprachen technisch sauber getrennt sind, mit eigenen Adressen je Sprache und den passenden Auszeichnungen im Quelltext, damit Suchmaschinen die richtige Fassung ausspielen. Automatische Übersetzung per Skript setzen wir nicht ein, weil das Ergebnis weder sprachlich noch technisch trägt.

Entscheidend ist die Pflege. Zwei Sprachen bedeuten doppelten Redaktionsaufwand, und eine veraltete englische Fassung schadet dem Eindruck mehr als eine rein deutsche Seite. Deshalb legen wir vorab fest, welche Seiten zweisprachig laufen und wer sie aktuell hält.

Häufige Fragen aus Bonn

Unsere Website hat über hundert Seiten. Ist ein Umbau überhaupt machbar?

Ja, mit Vorarbeit. Wir erfassen zuerst detailiert alle Adressen und ordnen sie nach Zugriffen und Sichtbarkeit. Meistens zeigt sich, dass ein Bruchteil der Seiten den Großteil der Besucher bringt. Der Rest wird zusammengeführt, aktualisiert oder weitergeleitet, aber nicht einfach gelöscht.

Wir sind eine Organisation mit mehreren Zielgruppen. Wie löst man das?

Über die Struktur, nicht über die Startseite. Der Versuch, alle Gruppen gleichzeitig auf der Startseite anzusprechen, führt zu einer Seite, die niemandem gehört. Besser sind klare Einstiege je Zielgruppe und eine Startseite, die zuverlässig dorthin führt.

Brauchen wir eine englische Fassung?

Wenn Sie international arbeiten oder Anfragen aus dem Ausland bekommen, ja. Wichtig ist, dass die Übersetzung gepflegt wird. Eine veraltete englische Fassung ist schlechter als gar keine. Zumindestens die zentralen Seiten sollten sauber zweisprachig laufen.

Wie lange dauert ein Relaunch bei dieser Größe?

Bei einem mittleren Auftritt acht bis zwölf Wochen, bei sehr umfangreichen Seiten länger, vorallem wegen der Zuordnung der Adressen und der inhaltlichen Durchsicht. Den größten Einfluss auf die Dauer haben Freigabewege in Ihrer Organisation.

Können wir die Seite anschließend selbst pflegen?

Ja. Der Redaktionsbereich wird so aufgebaut, dass übliche Änderungen ohne Technikkenntnisse funktionieren und sich das Layout nicht versehentlich zerlegen lässt. Dazu gibt es eine Einweisung und eine kurze schriftliche Anleitung.

Arbeiten Sie auch mit unserer bestehenden Agentur zusammen?

Wenn die Aufgabenteilung klar ist, gerne. Häufig läuft es so, dass Gestaltung und Marke woanders liegen und wir die technische Umsetzung und die Sichtbarkeit übernehmen. Wichtig ist eine eindeutige Zuständigkeit, sonst verliert am Ende niemand gern die Verantwortung.

Nächster Schritt

Ist Ihr Auftritt noch aktuell oder nur noch gewohnt?

Schicken Sie uns die Adresse. Sie bekommen eine konkrete Einschätzung zu Struktur, Technik und Sichtbarkeit, bezogen auf Ihre Seite und nicht auf allgemeine Ratschläge.

Lieber direkt: 0228 76389650 oder info@reloadmedia.de